Aktuelles

TV-Beitrag des NDR zum Stand der Kindertagespflege in den Nordländern

Insbesondere die anstehende KitaG-Novellierung wirft verschiedene Fragen auf. Wie unterschiedlich stellt sich die Finanzierung für Eltern und Kindertagespflegepersonen dar? Wird die neue Gesetzgebung klare und gerechte Verhältnisse schaffen? Drehorte dieses NDR-Beitrags vom 21.05.2019 waren unter anderem Röbel, Eutin und Preetz: Fernsehbeitrag zur Situation der Kindertagespflege in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern

Unser neuer Flyer ist da!

Hier kommt vorab schon mal die Webversion. Ab demnächst liegt aber auch die gedruckte Variante bei allen Veranstaltungen und Aktivitäten unseres Vereins aus. Wir freuen uns über die Verteilung an die richtigen Stellen. Spread the word!

Lübeck setzt Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes um: Über den Betreuungsumfang entscheiden künftig die Eltern

Bisher bestimmten die Arbeitszeiten der Eltern des zu betreuenden Kindes den vom Jugendamt bewilligten Betreuungsumfang. In Lübeck wird nun das Urteil des BVG vom 26. Oktober 2017 umgesetzt: Die Bedarfsprüfung in der Kindertagespflege für 1-3-jährige Kinder wird abgeschafft.

In einem  weiteren Urteil vom 23.10.2018 verweist das Bundesverwaltungsgericht erneut auf den Betreuungswunsch und den subjektiven Betreuungsbedarf der Erziehungsberechtigten.

Experten äußern Zweifel und Kritik am Gute KiTa-Gesetz

Am 5. November 2018 fand eine öffentliche Anhörung des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter der Leitung der Bundestagsausschuss-Vorsitzenden Sabine Zimmermann (Die Linke) statt. Der von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) vorgelegte Entwurf eines „Gesetzes zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung“  stößt bei zahlreichen Experten trotz prinzipieller Unterstützung für seine Zielsetzung auf viel Kritik und Zweifel. Ebenfalls äußerten sich die Experten zu dem von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eingebrachten Antrag „Qualität in der Kindertagesbetreuung verbindlich und dauerhaft sicherstellen“. Zu den eingeladenen Experten gehörte auch Heiko Krause vom Bundesverband für  Kindertagespflege (sein Statement im Wortlaut).

Thema: Der Gesetzentwurf zum Gute KITA-Gesetz liegt vor

Berlin: (hib/AW) Der Bund will bis 2022 rund 5,5 Milliarden Euro in den qualitativen Ausbau der Kita-Betreuung in Deutschland investieren. Dies sieht der Entwurf der Bundesregierung für ein „Gesetz zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung“ (19/4947) vor, das im kommenden Jahr in Kraft treten soll. Mit dem sogenannten „Gute-Kita-Gesetz“ sollen bundesweit soziale Staffelungen der Elternbeiträge eingeführt beziehungsweise einkommensschwache Familien ganz von der Kita-Gebühr befreit werden.

Damit die zur Verfügung gestellten Mittel zielgenau eingesetzt werden, sollen die Bundesländer mit dem Bund individuelle Verträge über die Ziele und Maßnahmen zur Steigerung der Qualität der Kita-Betreuung abschließen. Finanziert werden können Maßnahmen zur Gewinnung, Qualifizierung und Weiterbildung von Fachkräften, zur Verbesserung der Kind-Betreuer-Relation, zur Inklusion von Kindern mit Behinderungen und zur kindgerechten Gestaltung von Innen- und Außenflächen von Kindertageseinrichtungen.

Unterrichtung der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung – Drucksache 19/4947- Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung – 01.11.2018

Erste Beratung zum Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung  („Gute-KiTa-Gesetz“)

Wer sich genauer für die Positionen der einzelnen Parteien interessiert, kann anhand der Bundestagsdebatte vom 18. Oktober 2018 den aktuellen Status Quo ablesen:

Bundestagsdebatte zum Gute-KiTa-Gesetz vom 18.10.2018

Thema: Krankenversicherung für Kindertagespflegepersonen

Der Deutsche Bundestag hat das GKV-Versichertenentlastungsgesetz beschlossen. Im Versichertenentlastungsgesetz ist u.a. geregelt, dass für Kindertagespflegepersonen wie für andere sogenannte „Kleinselbstständige“ ab 1.1.2019 die Mindestbemessungsgrundlage für freiwillig Versicherte und Selbstständige von voraussichtlich 1.038,33 Euro gilt. Danach wird der Mindestbeitrag für die Krankenversicherung berechnet. Wer ein höheres steuerpflichtiges Einkommen erzielt, zahlt 14% ohne oder 14,6 % mit Krankentagegeldversicherung.

Im Wesentlichen werden damit die bisherigen Regelungen, die im Rahmen einer Sonderregelung im § 10 SGB V bestand, festgeschrieben. Für Kindertagespflegepersonen und Jugendämter ist dies eine gute Nachricht, weil damit die jahrelange Unsicherheit, ob und wann die Sonderregelung verlängert würde, beendet wird. Die neue Regelung soll dauerhaft gelten.

Nähere Informationen: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/versichertenentlastungsgesetz.html

Thema: „Vertretungsstützpunkt Kindertagespflege“ in Preetz öffnet seine Türen

Am 15.05.2018 hat der Vertretungsstützpunkt Kindertagespflege in Preetz seine Arbeit aufgenommen. Tagesmutter Mirjam Hartz betreut hier Ihr Kind, wenn Ihre Tagesmutter oder Ihr Tagesvater in Preetz erkrankt und keine Vertretungsmöglichkeit anbieten kann.

Wenn Eltern auch selber keine Möglichkeiten haben, eine Ersatzbetreuung im Krankheitsfall zu organisieren und den Stützpunkt in der Kührener Str. 21 nutzen möchten, dann nehmen sie am besten umgehend Kontakt zu Mirjam Hartz auf. Nach dem Erstgespräch kann dann zeitnah mit der Eingewöhnung Ihres Kindes begonnen werden, die mindestens vier Tage hintereinander umfassen wird.

Im Stützpunkt werden maximal fünf Kinder gleichzeitig im Alter von 0-6 Jahren in der Kernzeit von 7:30 – 14:30 Uhr und nach individueller Absprache betreut. Den Eltern entstehen dabei keine zusätzlichen Kosten, Regelungen zur Verpflegung werden direkt miteinander getroffen.

Nach der Eingewöhnungszeit ist es für die Kontaktpflege wichtig, dass Kinder und Eltern regelmäßig im Stützpunkt vorbeischauen, dafür werden offene Spielzeiten angeboten.

Die beste Möglichkeit, den Vertretungsstützpunkt Kindertagespflege in Preetz und Mirjam Hartz kennenzulernen, bietet der Tag der offenen Tür am Samstag, den 30. Juni 2018 in der Zeit von 10:00 – 12:30 Uhr.

Mirjam Hartz ist Mutter von drei Kindern und betreut seit 2006 Tagespflegekinder. Im Vertretungsstützpunkt stehen drei Räume und ein Garten zur Verfügung. Dort wird gespielt, gelesen, gemalt und gebastelt. Die Räume sind familiennah und kindgerecht eingerichtet, so dass ein harmonischer Tagesablauf möglich ist.

Kontakt:
0170-7083204 oder per Mail m.hartz@diakonie-ploen-se.de